Der Weg bis zur Fähre in Messina
- leonieschmittinger

- 26. Feb. 2023
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 26. Aug. 2023
Von Catania aus ging es also endlich weiter in Richtung Messina. Da ich mein Bein langsam wieder eingewöhnen wollte, startete ich mit kürzeren Etappen, machte längere Pausen und fand so einen neuen Rhythmus.

Abseits der Straße
Aus diesem Grund meidete ich auch jegliche Auf- oder Abstiege, da die Bewegung noch etwas schmerzte. Daher hieß es für einige Zeit: an der Straße laufen. Das hat Vor- und Nachteile. Man verläuft sich nicht, hat oft Supermärkte auf dem Weg und kann in jedem Ort zum Übernachten stoppen, falls die Energie sich dem Ende neigt. Auf der anderen Seite ist der Asphalt jedoch auch anstrengend, die Füße wünschen sich mal einen anderen Untergrund, der Verkehrslärm ist unerbittlich und nicht überall möchte man sich für eine Pause auf dem Boden niederlassen.
Mittlerweile habe ich mich an manches gewöhnt, vielleicht wird mir das viele Hupen der Autos sogar einmal noch fehlen. Ständig machen Autofahrer auf sich aufmerksam, manchmal um zu warnen und meistens um zu grüßen. Viele winken ganz begeistert aus ihren Autofenstern, was tatsächlich motivierend ist!
Wo es der Weg zuließ, wich ich auf kleinere Straßen und Strandpromenaden aus. So kam ich vorbei an Fischerhäfen und etwas verschlafenen Küstenorten, die wahrscheinlich in einigen Wochen mit den zu erwartenden Touristen zum Leben erwecken.

Der wunderschöne Ort, und Touristenhochburg, Taormina war eines meiner Etappenziele und den kleinen Aufstieg auf den Berg wahrlich wert.
Am darauffolgenden Morgen hatte ich von dort aus eine wunderbare Sicht auf den Ätna, die ich in vollen Zügen genoss, bevor ich mich weiter aufmachte.

Nach ein paar Tagen und ungefähr 260 km war ich dann endlich in Messina angekommen und freute mich unendlich, nun den nächsten Abschnitt zu beginnen: Kalabrien.



Kommentare